Ohne Eisen geht es nicht

Eisen – das Lebensfeuer des Stoffwechsels

Eisen und Eisenmangel sind heutzutage in aller Munde. Kein Wunder, denn immerhin leiden weltweit rund 1 Milliarde Menschen an einem Eisenmangel. Eisen ist ein essentielles Spurenelement, das vom Körper selbst nicht hergestellt werden kann, weshalb es über die Nahrung zugeführt werden muss. Menschen, die zu wenig Eisen aufnehmen, leiden meist unter Müdigkeit, Erschöpfung und Konzentrationsschwierigkeiten. Dieser Prozess ist schleichend und wird oft erst spät wahrgenommen.

So wichtig ist Eisen

Im menschlichen Organismus erfüllt Eisen unzählige lebenswichtige Funktionen. So ist es Hauptbestandteil des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin, wo es die Aufgabe hat, Sauerstoff zu binden und über das Blut sämtliche Körperzellen mit Sauerstoff zu versorgen. Das gilt auch für die Muskeln: Myoglobin, das „Muskel-Hämoglobin“, bindet Eisen besonders effektiv und versorgt damit den Muskel ergiebig mit Sauerstoff. Als Bestandteil verschiedenster Enzyme ist es für den Energiestoffwechsel verantwortlich, weshalb man sich bei einem Eisenmangel rasch müde, energie- und kraftlos fühlt. Eisen trägt zu einer normalen kognitiven Funktion sowie zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und ist essentiell bei der Bildung von Blutkörperchen und der Zellteilung.

Der Eisenbedarf ist sehr individuell

Abhängig von Geschlecht, Alter, Lebensphase und anderen Faktoren liegt der tägliche Eisenbedarf bei ca. 8 – 30 mg/Tag. Allerdings wird nur ein kleiner Anteil der durch die Nahrung zugeführten Menge an Eisen auch vom Körper aufgenommen.

Frauen und der Eisenbedarf 

Bei Frauen im gebärfähigen Alter erhöht der menstruationsbedingte Eisenverlust den Bedarf an Eisen. Durch den, von Frauen selbst noch als normal eingeschätzten Blutverlust, geht auch überproportional viel Eisen verloren. Das wird häufig unterschätzt.(1)  Entsprechend dem benötigten größeren Blutvolumen, braucht eine Schwangere bis zu doppelt so viel Eisen wie zuvor. Dieses Missverhältnis zwischen erhöhtem Eisenbedarf und normaler Ernährung kann selbst mit einer sehr genauen und bewussten Auswahl von Lebensmitteln kaum ausgeglichen werden. Zu wenig Eisen für Mutter und Kind hat oft weitreichendere Folgen als „Frau“ denkt. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen den Handlungsbedarf für eine Nahrungsergänzung mit Eisen auf. (2)

Leistungs- und Ausdauersportler

haben ebenfalls häufig einen höheren Eisenbedarf. Aufgrund sogenannter Mikroblutungen in der Muskulatur und im Darm sowie durch den höheren Schweißverlust verlieren Sportler überdurchschnittliche Mengen an Eisen. Insbesondere bei jungen Sportlerinnen besteht durch die Monatsblutungen ein zusätzlicher Bedarf.

Weitere Personen mit erhöhtem Eisenbedarf sind

– Vegetarier und Veganer
– Kinder und Jugendliche in den Wachstumsphasen
– Blutspender
– ältere und alte Menschen

Ernährung optimieren

Die Eisenaufnahme aus der Nahrung ist von der Bioverfügbarkeit des Eisens im jeweiligen Lebensmittel abhängig. Unter Bioverfügbarkeit versteht man das Maß, in dem der Körper das in der Nahrung vorliegende Eisen aufnehmen und verwerten kann. Biochemisch unterscheidet man zwischen zwei- und dreiwertigem Eisen. Viele pflanzliche Lebensmittel können erheblich zur Eisenversorgung beitragen, insbesondere Hülsenfrüchte, Nüsse, Vollgetreide sowie verschiedene Gemüsearten und Trockenfrüchte.
Mehr darüber lesen:  dge.de, vebu.de

Es betrifft Männer und Frauen

Durch die natürliche Hautabschilferung, den Stuhl, Schweiß, Harn- und Blutverlust geht täglich Eisen verloren, weshalb wir es auch täglich zuführen müssen. Das über die Nahrung zugeführte Eisen wird über den Darm jedoch nur zu einem Bruchteil aufgenommen und an das Blut weitergegeben. Das sind bei einem gesunden Menschen zwischen 5 bis 15%. Der Rest des Eisens verlässt den Körper wieder über den Stuhl. Die benötigte Menge an Eisen kann in vielen Fällen gar nicht oder nur sehr langsam über die Nahrung zugeführt werden, weshalb es rasch zu einem Eisenmangel kommen kann.

Ein Eisenmangel kann sich in Form von Müdigkeit, Abgeschlagenheit, verminderte Leistungsfähigkeit, spröde Haut, eingerissene Mundwinkel, Haarausfall, brüchigen Nägeln und Blässe bemerkbar machen. Letztere kommt zustande, da das Eisen im Hämoglobin der roten Blutkörperchen dafür verantwortlich ist, Sauerstoff im Blut zu transportieren.

 

Eisenbalance ist entscheidend

Die unzureichende Versorgung mit Eisen über einen längeren Zeitraum kann in einen manifesten Mangel münden. Manchmal reicht auch eine besonders eisenreiche Ernährung nicht aus, um den Nährstoffmangel an Eisen nachhaltig auszugleichen. In solchen Situationen empfehlen Ernährungsexperten zu einer gezielten Zufuhr von Eisen.(3)  Studien bestätigen jedoch, dass herkömmliche eisenhaltige Präparate unerwünschte Nebenwirkungen auslösen können.

Eine neue Eisenformel

Unter den verschiedenen Möglichkeiten der zusätzlichen Aufnahme von Eisen wird eine neue Eisenformel als gut bioverfügbar und verträglich beschrieben. Sie unterscheidet sich von den bisher bekannten Formeln durch die Kombination von 2- und 3-wertigem Eisen und einem optimalen pH-Wert. Die Entwicklung dieser speziellen Eisenformel basiert auf dem verbindenden Wissen aus biochemischen, physikalischen, chemischen und medizinischen Erkenntnissen. Ein aufwendiges Herstellungsverfahren gewährleistet, dass gleichzeitig 2- und 3-wertiges Eisen dem Körper für eine optimale Eisenaufnahme zur Verfügung steht.

 

Quelle: Wissenschaftliche Gesellschaft für Quantenmedizin und Bewusstseinsforschung (2018),
Eisen ist nicht gleich Eisen  (kostenfreier Download)

(1) Nielsen P. Diagnostik und Therapie von Eisenmangel mit und ohne Anämie. 1. Aufl. 2009; UNI-MED Verlag AG Bremen

(2) Kirschner, W. et al., Eisenmangel in der Schwangerschaft, der Gynäkologe 2011, 9: 759-65

(3) Priv. Doz. Dr. med. Dr. rer.nat. Nielsen, Peter (2012): Eisenmangel – Orale Eisensubstitution steht an erster Stelle. Der Allgemeinarzt 10/2012 und Ars Medici 16/2012

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